Jahresausfahrt 2011
18. bis zum 26. Juni 2011
Gaichtpassrunde 19.06.2011
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Abfahrt: |
16:40 Uhr |
Ankunft: |
18:34 Uhr |
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Strecke: |
61,5 km |
Höhenmeter: |
577 Hm |
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Fahrzeit: |
2:21:28 h |
Schnitt: |
26,1 Km/h |
Der Sonntag begann, wie der Samstag sich verabschiedet hatte, es regnete. Das reichhaltige Frühstücksbüffet war ab acht Uhr geöffnet. Dies sollte so auch während der gesamte Zeit so bleiben. Auf Grunde der Tatsache, dass das Wetter uns eigentlich nicht früher zu einer Radtour eingeladen hatte, war dies so auch in Ordnung. Also war an diesem Sonntag ein ausgiebiges Frühstück angesagt. Nach mehr als zwei Stunden mussten wir uns entscheiden, was der Tag für uns bringen sollte. Wir entschieden uns für eine Wanderung um den Vilsalpsee.
Die Wanderung war zeitlich absehbar und so war auch der Gedanke bei uns, nach der Wanderung auf die Räder zu steigen um doch noch eine Runde zu drehen. Wir waren ja eigentlich zum Radfahren hier! Die Strecke zum Vilsalpsee stieg etwas an, war asphaltiert und gut zu wandern. Angenehm war hierbei, dass während des Tages der Weg zum See für den Autoverkehr gesperrt ist. Am See angekommen wurde der See, nach einem prüfenden Blick gegen den Himmel, umrundet. Abseits vom großen Trubel, konnten wir hier die Natur genießen. Nach der Umrundung des Sees konnten wir schon erahnen, dass wir nicht trockenen Fußes zur Pension gelangen werden. Also den Regenkittel anziehen und die Kapuze aufs Haupt um doch etwas geschützt die Unterkunft zu erreichen. Trotz des Regenkittels und der Kapuze sahen wir wie begossene Pudel aus. Es war eigentlich nicht lustig, aber was sollten wir machen!
Trockengelegt verbrachten wir die nächste Zeit in der Pension um kurz vor fünf für eine kleinere Runde mit dem Rad aufzubrechen. Gewählt wurde die Gaichtpassrunde. Diese verläuft, von Tannheim ausgehend, hinunter nach Weißenbach am Lech. Dem Lech entlang folgten wir bis nach Reute. Weiter führte uns die Strecke nach Pfronten um daraufhin wieder hinauf durch das Engetal nach Grän zu radeln. Dieser Anstieg ist ca. 10 km lang und führt im unteren Teil durch bewaldete Bereiche. Ab dem oberen Drittel lichtete sich der Wald und links und rechts waren saftige Wiesen vorhanden. Beidseitig weidete Vieh darauf und auf der Straße konnte man erkennen, dass diese sich auch hier wohlfühlten. Hier gilt es immer wieder darauf zu achten, dass die „Hinterlassenschaften“ der Rindviecher nicht unbedingt mit dem Rad durchfahren wurden. Da es aber ein kontinuierlicher Anstieg war, war unser Tempo dementsprechend. Die Hinterlassenschaften waren somit kein Problem. Nach der Runde war jeder froh, eine heiße Dusche vorzufinden. Bekanntlich können dabei wieder bestimmte Lebensgeister geweckt werden, was natürlich wichtig war.
Für das Abendessen fiel unser Entscheidung auf das örtlichen Hofbräuhaus, „s’Höf“ genannt. Die Bedienung hier verbreitete eine herzliche Gemütlichkeit und so fühlten wir uns hier auch gleich (sau)wohl. Obwohl die Speisekarte nicht üppig war, konnte jeder ein Gericht für sich finden. Die Gerichte waren natürlich Gerichte der Region, die meisten mit Knödel! Gestärkt für die nächsten Tage verabschiedeten wir uns von der Wirtschaft und schlenderten gemütlich zur Pension. Der Tag war trotzdem schön, auch wenn wir hier nicht die große Tour machen konnten.
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Auf dem Weg zum Vilsalpsee
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Unser Wegweiser „Rainer“ |
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Ein der vielen Kühe im Bereich des Sees
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Immer wieder begegneten wir Wegkreuze |
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Wasser das zum Baden einlädt, aber bei 10°C?
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Momentaufnahme am Vilsalpsee |
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Die Maria-Hilf-Kapelle von Tannheim liegt am Ortsausgang in Richtung Vilsalpsee
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Blick auf Weißenbach während der Abfahrt vom Gaichtpass |
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Regenjacke an oder aus, das ist hier die Frage |
Kurze Zeit später: Regenbogen in der Nähe von Vils, Blickrichtung Reutte
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Auf dem Weg von Pfronten nach Grän |
Eine der vielen Blumenwiesen am Wegesrand dieser Runde am späten Sonntag |
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